Ablauf & Kosten
Wie läuft die Therapie ab? Was ist bei der Abrechnung zu beachten?
Nach der Umstellung auf die Winterzeit sind viele Menschen einige Tage bis zwei Wochen müde, weil sich die innere Uhr nur langsam anpasst.
In der Nacht zum 25. Oktober werden die Uhren um 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt, und was auf dem Papier ein Geschenk ist, fühlt sich für manche eher wie ein kleiner Stolperer an.
Wer nach Lissabon fliegt, stellt die Uhr ebenfalls um eine Stunde zurück und merkt davon meist nichts. Dieselbe Stunde, ein ganz anderes Gefühl. Das hat nichts mit Schwäche zu tun. Es liegt an den Umständen.
Unsere innere Uhr richtet sich nach dem Tageslicht und nach unseren Gewohnheiten, nicht nach dem Zifferblatt. Sie stellt sich nur langsam um, pro Tag um einen kleinen Bruchteil einer Stunde, ob auf Reisen oder zu Hause.
Auf einer Reise zieht alles gemeinsam mit. Die Sonne geht zu einer neuen Zeit auf, die Mahlzeiten verschieben sich, der Tag bekommt einen anderen Takt. Und im Urlaub darf man morgens etwas länger liegen bleiben und nachmittags ausruhen.
Bei der Zeitumstellung verschiebt sich dagegen nur die Uhr. Die Sonne steht dort, wo sie immer stand, und plötzlich passen Licht und Uhrzeit nicht mehr zusammen. Dazu beginnen Arbeit und Schule zur gewohnten Zeit. Und weil die Umstellung nachts nebenbei geschieht, führen viele ihre Müdigkeit gar nicht darauf zurück.
Ehrlicherweise ist die Studienlage gemischt. Manche Untersuchungen finden nach der Umstellung auf die Winterzeit mehr Schlafprobleme oder häufiger gedrückte Stimmung, andere finden nur kleine oder gar keine Effekte. Die Ergebnisse hängen davon ab, wen man untersucht, wie man misst und wo die Menschen leben.
Sicher ist nur, dass wir sehr verschieden reagieren. Manche merken nichts, andere brauchen Tage oder Wochen, vor allem wenn der Schlaf ohnehin empfindlich ist oder die Stimmung schwankt. Wer sich davon betroffen fühlt, bildet sich also nichts ein. Und wer nichts spürt, ist nicht unempfindlich, sondern hat einfach Glück.
Meist zeigt es sich leise. Sie wachen früher auf als sonst und finden nicht wieder in den Schlaf. Abends sind Sie müde, liegen aber zur neuen Schlafenszeit hellwach. Tagsüber fällt es schwerer, in Gang zu kommen, man ist etwas gereizter, und der Appetit verschiebt sich oft in Richtung Süßes. Bei den meisten legt sich das innerhalb von ein bis zwei Wochen.
Es sind keine großen Dinge, die helfen, eher kleine Verlässlichkeiten. Frühes Tageslicht ist das stärkste Signal für die innere Uhr, schon eine halbe Stunde draußen am Morgen macht einen Unterschied, auch bei bedecktem Himmel. Eine feste Aufstehzeit hilft mehr als eine feste Einschlafzeit, denn wer nach einer schlechten Nacht lange schläft, verlängert die Anpassung. Abends darf das Licht sanfter werden, und der letzte Kaffee gehört in den frühen Nachmittag. Ein kurzes Mittagsschläfchen ist erlaubt, wenn es bei etwa zwanzig Minuten bleibt. Manche verschieben Schlafens- und Aufstehzeit schon in den Tagen vor der Umstellung um zehn bis fünfzehn Minuten und kommen so sanfter hinüber.
Manchmal ist die Zeitumstellung nur der Anlass, der etwas sichtbar macht, das schon länger da war. Wenn Schlafprobleme länger als vier Wochen anhalten, wenn Sie sich über längere Zeit antriebslos, niedergeschlagen oder ängstlich fühlen oder wenn der Alltag kaum noch zu bewältigen ist, steckt meist mehr dahinter als eine verstellte Uhr. Dann lohnt sich ein Gespräch. Schlafstörungen und depressive Verstimmungen lassen sich psychotherapeutisch gut behandeln.
Mehr dazu finden Sie auf unseren Seiten zu Schlafstörungen und Depressionen. Und wenn Sie unsicher sind, ob Sie Unterstützung brauchen, können Sie gern ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren.
Die meisten Menschen brauchen einige Tage bis etwa zwei Wochen. Bei empfindlichem Schlaf oder Schichtarbeit kann es länger dauern.
Auf Reisen verschieben sich Licht, Tagesablauf und Uhrzeit gemeinsam, und im Urlaub gibt es meist keine festen Termine. Bei der Zeitumstellung ändert sich nur die Uhr, während Arbeit und Schule zur gewohnten Zeit beginnen.
Wenn sie länger als vier Wochen anhalten, Ihren Alltag beeinträchtigen oder mit anhaltend gedrückter Stimmung einhergehen.
Wie läuft die Therapie ab? Was ist bei der Abrechnung zu beachten?
Freie Therapieplätze
Für Privatpatienten und Selbstzahler
Berlin Mitte, U-Bahn Stadtmitte, nahe des Gendarmenmarktes