Ablauf & Kosten
Wie läuft die Therapie ab? Was ist bei der Abrechnung zu beachten?
Depressionen – ob leicht oder schwer, einmalig oder wiederkehrend – gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Typische Symptome sind anhaltende Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Freudlosigkeit, die das alltägliche Leben erheblich belasten können. In unserer Privatpraxis in Berlin-Mitte behandeln wir Depressionen mit kognitiver Verhaltenstherapie: individuell, evidenzbasiert und auf Ihre persönliche Situation abgestimmt.
„Das Gegenteil von Depression ist nicht Glück – es ist Lebendigkeit." – Andrew Solomon
Depression ist eine Volkskrankheit. Verschiedene Studien zeigen, dass in Deutschland etwa jeder fünfte bis sechste Erwachsene im Laufe seines Lebens einmal von einer Depression betroffen ist. Experten vermuten jedoch eine hohe Dunkelziffer, da viele Betroffene keine professionelle Hilfe suchen. Besonders in einer hektischen Metropole wie Berlin sind die Menschen aufgrund des erhöhten Stresses im Berufs- und Privatleben anfällig für Depressionen.
Man unterscheidet leichte, mittelgradige und schwere depressive Episoden sowie rezidivierende Depressionen. Die Schwere richtet sich nach Anzahl, Intensität und Dauer der Symptome.
Trauer oder eine gedrückte Stimmung sind normale Reaktionen auf den Verlust eines Angehörigen, auf eine übermäßige Belastung oder eine Kränkung. Geht jedoch das Ausmaß dieser gedrückten Stimmung über das normale Maß hinaus, tritt sie übermäßig, sehr lange und grundlos auf, kann eine Depression vorliegen. Die Ursachen können vielfältig sein:
Ein spezieller Typ der Depression ist die saisonale affektive Störung (SAD), oft auch als Winterdepression bezeichnet. Viele Menschen leiden in den dunklen Wintermonaten unter gedrückter Stimmung, Antriebslosigkeit und einem gesteigerten Schlafbedürfnis. Ursache ist vor allem der Lichtmangel, der den Hormonhaushalt beeinflusst. Aber auch im Frühling kann es bei manchen Menschen zu depressiven Episoden (Frühlingsdepression) kommen. Saisonale Depressionen verlaufen oft in einem wiederkehrenden Muster und bessern sich meist im Sommer – dennoch kann eine therapeutische Unterstützung hilfreich sein.
Depressionen im Alter werden häufig nicht erkannt, da typische Symptome oft als normale Alterserscheinungen missverstanden werden. Belastende Lebensereignisse, gesundheitliche Einschränkungen oder soziale Isolation können dabei eine wichtige Rolle spielen. Auch im höheren Lebensalter bestehen sehr gute Behandlungsmöglichkeiten.
Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Typische Symptome sind:
Diese Symptome führen häufig zu einer Belastung oder gar dem Abbruch privater Kontakte sowie erheblichen Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit.
Viele Menschen, die an einer Depression leiden, berichten von einer eigentümlichen inneren Lähmung: Man weiß, was getan werden müsste – und schafft es trotzdem nicht. Was von außen wie Prokrastination oder Faulheit wirkt, ist bei einer Depression oft ein direktes Symptom der Erkrankung: Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und das Gefühl innerer Leere machen jeden Schritt schwer. Gleichzeitig kann chronisches Aufschieben – mit den begleitenden Schuldgefühlen – eine depressive Stimmung weiter verstärken.
→ Mehr zum Thema: Prokrastination – Psychotherapie in Berlin Mitte
Ohne therapeutische Hilfe kann eine Depression schnell zu einem Teufelskreis führen. Negative Gedanken und Gefühle verstärken sich gegenseitig und führen dazu, dass Betroffene sich aus dem sozialen Leben zurückziehen. Dieser Rückzug wiederum verringert positive Erfahrungen, was die negativen Gefühle weiter verstärkt – eine Abwärtsspirale, die das Wohlbefinden stark beeinträchtigt.
Eine der effektivsten Methoden zur Behandlung von Depressionen ist die Verhaltenstherapie. Hier lernen Betroffene, negative Gedanken und Verhaltensweisen zu erkennen und durch neue Muster zu ersetzen. Durch das Verbinden positiver Erfahrungen mit bestimmten Situationen wird die depressive Reaktion Schritt für Schritt verändert.
In der Psychotherapie werden individuelle Ziele vereinbart und transparente Schritte dorthin erarbeitet. Die Behandlung hilft dabei, Ihre Stärken nutzbar zu machen, um Kraft und Selbstvertrauen wiederzuerlangen. Unsere approbierten Psychotherapeutinnen zeigen Ihnen umsetzbare Wege auf und begleiten Sie Schritt für Schritt.
Die Dauer hängt von Schweregrad und individuellen Faktoren ab. Häufig umfasst eine Behandlung 25 bis 60 Sitzungen im Rahmen einer Verhaltenstherapie. Ein wichtiger Bestandteil ist die Rückfallprophylaxe, damit depressive Symptome langfristig stabilisiert werden.
Depressionen sind behandelbar – Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen. Wenn Sie bei sich eine Depression vermuten oder Fragen zur Therapie haben, beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Erstgespräch. Gemeinsam werden wir die Auslöser aufdecken, individuelle Denkmuster aufarbeiten und Schritt für Schritt wieder mehr Lebensfreude und innere Stabilität entwickeln.
Termin für Psychotherapie bei Depressionen in Berlin vereinbaren – in unserer Privatpraxis in Berlin-Mitte (auch als Online-Videotherapie):
(030) 97 98 27 85 oder Online-Terminvereinbarung
Erste Warnsignale können anhaltende Niedergeschlagenheit, Freudlosigkeit und erhöhte Erschöpfbarkeit sein. Auch Schlafstörungen, Appetitverlust und Konzentrationsprobleme deuten häufig auf eine depressive Episode hin.
Traurigkeit ist eine normale menschliche Reaktion auf schwierige Erlebnisse und klingt in der Regel von selbst ab. Eine Depression hingegen hält über Wochen oder Monate an, tritt oft ohne erkennbaren Auslöser auf und beeinträchtigt Schlaf, Antrieb und Alltagsfunktionen erheblich.
Depressionen entstehen meist durch ein Zusammenspiel aus genetischen Veranlagungen, neurobiologischen Faktoren, belastenden Lebensereignissen und psychischen Stressfaktoren.
In der Verhaltenstherapie lernen Sie, negative Denkmuster zu erkennen und durch neue Verhaltensweisen zu ersetzen. Durch gezielte Übungen stärken Sie Ihre Ressourcen und vermindern depressive Symptome nachhaltig.
Die saisonale affektive Störung (SAD) tritt überwiegend in den Herbst- und Wintermonaten auf. Typische Symptome sind gedrückte Stimmung, gesteigerter Schlafbedarf und Heißhunger auf kohlenhydratreiche Speisen.
Die Dauer hängt vom Schweregrad und den individuellen Umständen ab. Häufig umfasst eine ambulante Verhaltenstherapie bei Depression 25 bis 60 Sitzungen. Ein wichtiger Bestandteil ist die Rückfallprophylaxe für langfristige Stabilität.
Im Erstgespräch lernen wir uns kennen, klären Ihre aktuelle Situation und Erwartungen. Gemeinsam legen wir Behandlungsziele fest und besprechen das weitere Vorgehen in der Therapie.
Ja, wir führen Videotherapie-Sitzungen durch, um Ihnen maximale Flexibilität zu bieten und den Therapiezugang auch von zu Hause aus zu ermöglichen.
Wie läuft die Therapie ab? Was ist bei der Abrechnung zu beachten?
Freie Therapieplätze
Für Privatpatienten und Selbstzahler
Berlin Mitte, U-Bahn Stadtmitte, nahe des Gendarmenmarktes