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Therapie-Ablauf

Das Erstgespräch in der Psychotherapie – was Sie erwartet

Viele Menschen zögern lange, bevor sie sich für einen ersten Termin beim Psychotherapeuten entscheiden. Oft liegt es nicht nur an der Überwindung, sondern auch an der Unsicherheit: Was wird dort passieren? Muss ich alles erzählen? Bin ich danach verpflichtet? Dieser Artikel erklärt, was Sie beim Erstgespräch in unserer Praxis erwartet – damit der erste Schritt leichter fällt.

Was ist das Erstgespräch?

Das Erstgespräch – auch probatorische Sitzung genannt – ist ein unverbindliches Kennenlerngespräch. Es dauert in der Regel 50 Minuten und dient dazu, Ihr Anliegen kennenzulernen, offene Fragen zu klären und gemeinsam zu schauen, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.

Es ist kein Test. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten. Sie müssen nichts beweisen – und Sie müssen auch nicht alles erzählen. Das Tempo bestimmen Sie.

Wie läuft das Erstgespräch ab?

Ein typisches Erstgespräch verläuft in drei Phasen:

1. Sie schildern Ihr Anliegen. Die Therapeutin hört zu und stellt gezielte Fragen: Seit wann belastet Sie das Thema? Wie äußert es sich im Alltag? Gab es ähnliche Phasen früher? Es geht darum, ein erstes Bild zu bekommen – nicht um eine vollständige Diagnose.

2. Die Therapeutin gibt eine erste Einschätzung. Sie erläutert, ob und wie sie Ihnen helfen kann, welche Therapieform in Frage kommt und empfiehlt gegebenenfalls eine ergänzende Behandlung – zum Beispiel durch einen Facharzt oder eine andere Fachstelle.

3. Sie entscheiden, ob es passt. Am Ende des Gesprächs entscheiden Sie, ob Sie weitermachen möchten. Auch die Therapeutin prüft, ob sie die richtige Ansprechperson für Ihr Anliegen ist. Eine gute therapeutische Beziehung ist die Grundlage wirksamer Therapie.

Was sollten Sie mitbringen?

Sie brauchen keine besonderen Unterlagen. Hilfreich sind jedoch:

  • Vorhandene Arztbriefe oder Befunde, die Ihr Anliegen betreffen
  • Eventuell eine kurze Notiz zu den wichtigsten Symptomen oder Belastungen, falls Sie sich Sorgen machen, im Gespräch den Faden zu verlieren

Ansonsten: Kommen Sie einfach so, wie Sie sind.

Was kostet das Erstgespräch?

In unserer Privatpraxis in Berlin Mitte kostet eine Sitzung 153 Euro (Stand 2026). Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen übernehmen die Kosten in der Regel vollständig oder anteilig – je nach Vertrag. Selbstzahler bezahlen die Sitzungen direkt.

Mehr zu Ablauf und Kosten finden Sie auf unserer Seite Ablauf & Kosten.

Wie geht es nach dem Erstgespräch weiter?

Wenn Sie und die Therapeutin sich für eine Zusammenarbeit entscheiden, werden weitere probatorische Sitzungen vereinbart – in der Regel zwei bis vier. Diese dienen der vertieften Diagnostik und der gemeinsamen Planung der Therapie. Erst danach beginnt die eigentliche Behandlung.

Falls Sie sich fragen, ob Ihr Anliegen für eine Psychotherapie geeignet ist: Bei uns werden Depressionen, Ängste, Burnout, ADHS und viele weitere Themen behandelt. Im Zweifel lohnt sich immer ein erstes Gespräch.

Häufige Fragen zum Erstgespräch

Was passiert beim Erstgespräch in der Psychotherapie?

Im Erstgespräch lernen Sie die Therapeutin kennen und schildern Ihr Anliegen. Die Therapeutin stellt Fragen zur Vorgeschichte und gibt erste Einschätzungen. Es ist kein Test – sondern ein gegenseitiges Kennenlernen.

Was soll ich zum Erstgespräch mitbringen?

Hilfreich sind vorhandene Arztbriefe oder Befunde, die Ihr Anliegen betreffen. Ansonsten brauchen Sie nichts Besonderes – kommen Sie einfach so, wie Sie sind.

Was kostet das Erstgespräch in einer Privatpraxis?

In unserer Privatpraxis kostet eine Sitzung 153 Euro. Private Krankenversicherungen und Beihilfestellen übernehmen die Kosten in der Regel. Selbstzahler bezahlen die Sitzungen direkt.

Muss ich nach dem Erstgespräch eine Therapie beginnen?

Nein. Das Erstgespräch verpflichtet zu nichts. Sie entscheiden nach dem Gespräch, ob Sie weitermachen möchten. Auch die Therapeutin schaut, ob sie die richtige Ansprechperson für Ihr Anliegen ist.